Über mich

Über mich

Über mich

Martina Patka
Diplom Hundetrainer und 
Verhaltensberater

Tiere begleiten mich schon mein ganzes Leben. Angefangen hat es mit Wellensittichen, Hamstern, Pflegepferden und Kaninchen. Und dann kam mein erster „Leihhund" in meiner Jugend. Es war ein blinder Mischling einer Bekannten, den ich ausführen durfte und ihm die Angst vor dem Wasser genommen habe. Er liebte danach das Schwimmen. 

In der eigenen Wohnung folgten Pflegehunde. Drei dieser Pflegehunde blieben für immer bei mir: Luna, Grizzly und Elvis. Und da war auch ein 3-beiniger Hund namens Romeo („Bauer"), der kurz unser Leben teilte. 

Durch diese Hunde, die schon vieles erlebt haben, habe ich sehr viel über den Umgang mit Hunden gelernt. Vor allem habe ich über die all die Jahre hinweg viel Geduld gelernt! - und wie wichtig es ist, seinen Hunden eine Stütze zu sein und ruhig auch in schwierigen Situationen zu bleiben. 

Ein Leben ohne Tiere wäre für mich nicht mehr vorstellbar. Tiere sind ohne Vorurteile und sind meist trotz diverser Wehwehchen voller Lebensfreude und genießen jeden Tag. Ich bekomme von meinen Hunden so vieles zurück und ich habe von ihnen auch viel über und für mich gelernt.

MEINE AUSBILDUNGEN

Eine laufende Aus- und Weiterbildung ist mir sehr wichtig, außerdem der regelmäßige fachliche Austausch mit Kolleginnen und Kollegen aus der Branche. Sollten Sie spezifische Probleme mit Ihrem Hund haben, bei denen ich Ihnen nicht weiterhelfen kann, erhalten Sie von mir Empfehlungen von erfahrenen Experten aus meinem Netzwerk.

Hier die Liste meiner Ausbildungen:

Dipl. Hundetrainer und Verhaltensberater beim Schulungszentrum für Tierverhaltenstherapie und Erziehungsberatung (SzTVT TVT) e.U

2019: Psychologie für ProblemhundehalterInnen mit Dipl.-Psych. Kirsten Cordes
2019: Zeigen und Benennen mit Dr. Ute Blaschke-Berthold
2019: Radius Training (Webinar)
2019: Unerwünschtes Jagdverhalten (Webinar) mit Esther Schalke
2019: Sozialisierung und Resozialisierung von traumatisierten Hunden mit Dr. Barbara Schöning

​2018: Ernährung und deren Auswirkung auf das Verhalten mit Dr. Udo Gansloßer
2018: Krankt der Hund, krankt sein Verhalten. Schmerz-assoziierte Verhaltenseffekte mit Dr. Udo Gansloßer

2017: Nasenarbeit
2017: Welpen Junghunde

2017: Antijad-Training mit Katharina Aberle
2017: 1. Hilfe beim Hund (Tierklinik Breitensee und Johanniter)

2016: Flugball mit Vivien Cooksley
2016: Ängstliche Hunde mit Katharina Aberle
2016: Lernen mit Beachtung der Rasse und Charaktertypischen Eigenschaften mit Katharina Aberle

2016: Gangbild Hund mit Vivien Cooksley
2016: Kommunikation Hund-Mensch mit Katharina Aberle
2016: Fehlentwicklungen in der Mensch-Hund-Beziehung mit Dr. Udo Gansloßer
2016: Workshop Verhaltensberater Praxis mit Vivien Cooksley
2016: Ängstliche Hunde - Vertiefung mit Katharina Aberle
2016: Calming Signals mit Katharina Aberle
2016: Arbeit mit Aggressiven Hunden mit Katharina Aberle
2016: Companionship mit Viktoria Renolder
2016: Bodenarbeit mit Renate Ondrovics

MEINE BEGLEITER

Luna („Wully")

Luna war mein erster Hund. Sie war wenige Monate alt, als sie zu mir kam.

Sie ist ein (wir vermuten) Terrier-Beagel-Mix - ihr Verhalten passt 1:1 dazu. Unerfahren wie ich damals war, hatten wir einen etwas schwierigen Start. Mittlerweile kennen wir uns in- und auswendig und sie hat mich sehr sehr viel gelehrt. Sie ist sehr intelligent, daher muss man bei ihr immer auch den nächsten Schritt im Training wissen, sonst findet sie einen Plan B und nützt jedes Hintertürchen aus 😊. Gerade das liebe ich aber an ihr!

Wann immer es geht, ist sie unauffällig an meiner Seite. Als Terriermix will sie aber trotzdem gefordert werden. Sie liebt Nasenarbeit und lernt gerne verschiedene Tricks, was ihr und mir riesigen Spaß macht. Das Erlernen von Tricks kann im Alltag von ganz praktischem Nutzen sein: Dinge apportieren, Gartenschlauch abrollen, Obst einsammeln ….

Mittlerweile ist Luna (Anfang 2020) 11,5 Jahre alt und trotz des Alters immer noch sehr lebhaft, was hoffentlich noch lange so bleibt.

Elvis („der Lange")

Wir wollten einen 2. Hund, der zu Luna passt (Mylady Luna ist da sehr wählerisch! 😁). 

Und dann kam Elvis in unser Leben. Eigentlich sollte er als Pflegehund nur nur vorübergehend bei uns sein. 

Er wurde uns - wie meist in diesen Beschreibungen - als problemloser „Mitläufer“ vorgestellt. 4 Jahre Leben auf der Straße hatten ihn jedoch geprägt. 

Fahrradfahrer, Autos, bestimmte Männer sowie Motorräder gehörten nicht zu seinen Freunden, was er mit Knurren, Bellen und Hinspringen zeigte. Starker Jagdtrieb, Unsicherheiten in gewissen Situationen und Frust an der Leine bei anderen Hunden waren ein weiteres Problem. Dazu kamen Stress-Symptome in ungewohnten Umgebungen, wo er das Futter verweigerte und die Menschen ignorierte. 

Intensives Training mit Vertrauensaufbau, Training von Alternativverhalten und die für ihn passende Auslastung im jagdlichen Bereich haben nach knapp einem Jahr tolle Erfolge gebracht. Am Ende unserer Trainingsziele sind wir noch lange nicht angekommen - 4 Jahre unsicheres Leben auf der Straße steckt kein Hund so schnell weg. 

Elvis ist ein toller Hund, ein aufmerksamer Begleiter und ein sanfter Schmuser, der sehr viel Körperkontakt braucht. Auch mit Luna harmoniert er perfekt. Und so ist aus dem geplanten Pflegehund ein weiteres Familienmitglied geworden, das wir nicht mehr missen möchten. 

Grizzly (das Gnömchen") †

Grizzly, die kleine Oma, prägte kurz aber intensiv einen Abschnitt meines Lebens. 

Sie kam als Pflegehund zu mir - aus einer Organisation, die sich um Straßenhunde in Serbien kümmerte. Sie war ein alter Hund mit einem verheiltem Hüftbruch. Nach einem Klinikaufenthaltwar sie der Organisation zu teuer geworden und sollte wieder zurück abgeschoben werden.

Also behielten wir die Omi mit zeitlicher und finanzieller Unterstützung meiner Freundin Helga. Einmal aufgepäppelt, entpuppte sich die Grizzly als Clown: verspielt und voller Lebensfreude. Sie hat einige Tricks gelernt und wir hatten viel Spaß zusammen.

Leider verstanden sich Luna und Grizzly nicht sehr gut. Grizzly/Gnömchen hatte eine Sehschwäche und konnte Lunas Zeichen einfach nicht so gut sehen. Dazu kam eine Altersdemenz, Cushing, Spondylosen, Arthrose und ein krankes Herz. Grundloses Bellen auf Grund der Demenz, meist am Nachmittag oder auch in der Nacht, Inkontinenz sowie Unruhe und eine laufende Verschlechterung ihres Bewegungsapparates wurden langsam Alltag. Viel Management mit Hundebuggy und Trenngitter zwischen den Hunden sowie sehr viel Verständnis und Versuche mit Medikamenten und Alternativmitteln ihre Krankheiten zu lindern bestimmten unsere Tage.

Trotz all ihrer Wehwechen hatte sie jedoch eine unbändige Lebensfreude. Am Nikolo-Tag 2018 ist sie von uns gegangen.

Zwei Jahre war sie bei uns gewesen. Wir hatten eine teilweise harte Zeit mit ihr und dazu kam, dass sie mit Luna nicht harmonierte. Trotzdem möchte ich diese intensiven zwei Jahre nicht missen! Ich habe so viel Verständnis, Geduld und Ruhe bei ihr gelernt und so viel Liebe von ihr zurück bekommen.

RIP kleines Gnömchen.

ICH SAGE DANKE ...

Ein großes Danke möchte ich meinen Eltern aussprechen.

Mein Vater, angesehener Arbeitsrechtexperte (www.patka-knowhow.at) hat mich in Punkto Tieren immer unterstützt und tut dies auch heute noch. Das ist nicht selbstverständlich und bedeutet mir sehr viel.

Meine Mama hatte zwar nie so den Zugang zu den Tieren und fragte sich immer, woher ich das habe. Trotzdem unterstützt sie mich immer und hat ein offenes Ohr für meine Projekte.

Danke dafür - ihr seid die Besten!

© 2020 Hundetraining Partnerschaft - Martina Patka - Impressum - Datenschutzerklärung -Web-Design by AMEKOM